Automobilhersteller und Zulieferer stehen vor der Herausforderung, Produktions- oder Engineering-Standorte strategisch neu auszurichten. Hohe Kosten, steigender Wettbewerbsdruck und komplexe Risiken wie Qualitätsmängel, Produktionsverzögerungen oder der Verlust von wertvollem Wissen machen Verlagerungen zur Bewährungsprobe. Mit unserer Expertise unterstützen wir Sie dabei, diese Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, Kosten zu minimieren und eine reibungslose Umsetzung zu gewährleisten. So sichern Sie nicht nur die Produktionsqualität, sondern auch Ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Die Nummer ist durch: Seit Ende Oktober erhebt die EU Strafzölle auf chinesische Elektro-Autos. Zu hoch Chinas Subventionen, zu unfair der Wettbewerb: Brüssel zieht Konsequenzen – trotz aller Warnungen aus der deutschen Automobilindustrie. Erwarten die Branche nun massive Preissteigerungen und auch Vergeltungsmaßnahmen aus China? Wird die Nachfrage nach E-Autos wegen der Zölle weiter ausgebremst? Und welchen Effekt haben die Zölle eigentlich auf die deutsche Innovationskraft? Welche Szenarien die deutsche Automobil- und Zuliefererindustrie jetzt durchspielt: Darüber spricht der Experte im aktuellen Interview.
Wasserstoff gilt als einer der zentralen Energieträger, wenn es darum geht, die Bereiche Industrie und Verkehr klimaneutral zu transformieren. Bis 2030 sollen der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zufolge allein in Deutschland zehn Gigawatt Elektrolysekapazität entstehen. Das würde ein Drittel bis die Hälfte des heimischen Bedarfs decken – und eine fast sagenhafte Skalierung der aktuellen Kapazitäten bedingen. Während viele den Plan deswegen für völlig unrealistisch halten, sieht enomyc-Autor Wolfram Hackbarth durchaus Chancen.
Typisch für erfolgreiche Unternehmen ist, dass sie gestärkt aus Krisen hervorgehen. Dies führt in der Regel zu einer verbesserten Kostenposition, zu schnelleren Abläufen und/oder zu einem überlegenen Produktportfolio. Ein wichtiger Stellhebel bei der Effizienzverbesserung ist das Outsourcing der Lagerlogistik. Obwohl hier enorme Potenziale schlummern, haben sich gerade im Mittelstand erst wenige Firmen an dieses Thema herangewagt.
Von der Transformation in der Automobilindustrie besonders betroffen sind kleine und mittelständische Betriebe (KMUs), darunter zahlreiche Familienbetriebe, die in den vergangenen Jahren immer enger in die Supply Chain und Wertschöpfungskette der OEMs (Original Equipment Manufacturer) und Tier 1 (System- und Modullieferanten) eingebunden wurden.
Während viele noch im Urlaub sind oder gerade frisch erholt zurückkehren, laufen sich die Einkäufer der großen Automobilhersteller und ihre „Kontrahenten“, die Vertriebsprofis der Lieferanten, längst für die anstehenden Preisverhandlungen warm. In diesem Jahr dürften die Gespräche besonders schwierig werden, denn vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) steht das Wasser bis zum Hals. Aufgeben ist trotzdem keine Option.
Was passiert, wenn Lieferketten stocken oder unterbrochen werden, wissen spätestens seit der Corona-Pandemie viele Unternehmen. Resilienz lautet nun das Gebot der Stunde. Doch ein neues Lieferkettendesign ist aufwändig und teuer, viele Mittelständler scheuen den großen Wurf. Wie sich die Lieferkette auch mit wenigen operativen Maßnahmen robuster und zukunftsfähig gestalten lässt, schildern enomyc-Director Dr. Tim Bauer und Partner Christian Zeller in ihrem Beitrag.
Die Coronavirus-Krise hat nicht ein Lieferketten-Problem erzeugt, sondern tausende. Die Struktur eines Supply Chain-Systems, die Beschaffenheit einer Branche, die Eigenheiten eines Unternehmens führen zu vielen verschiedenen Schwachstellen. Unser Zehn-Punkt-Plan zeigt, wie sich Unternehmen individuell auf ihre Lieferketten-Probleme einstellen können.
In den vergangenen Wochen hat sich sogar die Boulevard-Presse über unsere Lieferketten Sorgen gemacht: Im Zuge des Coronavirus könnten Ladenregale leer bleiben, Autofabriken stillstehen, die gesamte Wirtschaft in Richtung Ruin getrieben werden. Wenn ein Thema den Sprung aus Berater-Präsentationen in die Bild Zeitung schafft, ist die Lage in der Tat dramatisch.
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